Drei Jahre später
23 Jun 2024Längere Zeit gab es nun kein Update, warum? Nun, die Antwort ist ganz einfach: Die vvGmbH ist vor allem in der Gründungsphase “spannend”. Danach läuft sie so vor sich hin, in meinem Fall dank Adminservice weiterhin mit minimalen Verwaltungsaufwand. Mittlerweile ist die GmbH drei Jahre alt, in der Zeit hat sich das Depot der GmbH ungefähr verdoppelt. Ein grosser Teil davon sind Buchgewinne auf Aktien, der meiste Teil an realisierten Gewinnen sind tatsächlich auf Optionen oder Futures zurück zu führen. Das ist in der GmbH eigentlich ungünstig, da auf diese Gewinne ca. 30% Steuern anfallen. In meinem Fall sind die Aktien jedoch der langfristige Bestandteil des Depots und die weiteren Trades sollen zunächst die GmbH-Fixkosten decken, alles was danach noch durch Trades reinkommt ist dann eine Art Zuverdienst. Zum Thema Steuern muss auch nochmal deutlich gemacht werden, dass eine Trading-GmbH oder vvGmbh keine Steuerhinterziehung darstellt. Die Kapitalgesellschaft erlaubt eine Steuerstundung, vor allem wenn man aktiv Aktien tradet, da die GmbH in diesem Fall nur ca. 1.54% an Steuern abführt. Sobald das Kapital aus der vvGmbH aber an die Privatperson fliesst, muss diese es natürlich ebenfalls versteuern. Die niedrige Besteuerung von Aktiengewinnen kann demnach genutzt werden, um die Besteuerung in der Aufbauphase des des Depots zu minimieren. Im Falle von Optionen ist die Kapitalgesellschaft sinnvoll, um nicht von der Verlustverechnungsgrenze beschränkt zu werden. Steuerlich ist das Handeln von Optionen in der GmbH jedoch kein Vorteil, da die erwähnten 30% anfallen und natürlich auch abzuführen sind.